
Burnout

Hallo, ich bin Ralf Grabowski! Als Gestalttherapeut, Coach und Supervisor (DGSv) unterstütze ich Menschen und Teams dabei, belastende Arbeitssituationen zu reflektieren und neue Formen des professionellen Miteinanders zu entwickeln.
Burnout: Wenn die Lebensfreude aufgebraucht ist
Wer für etwas brennt ist voller Begeisterung und schöpft aus nahezu unendlichen Energiequellen. Sein Tun verleiht ihm Sinn und neue Energie. Man könnte diesen Zustand als Burn-in bezeichnen: Das innere Feuer lodert fast aus sich selbst heraus.
Leider machen viele Menschen auch die gegensätzliche Erfahrung. Bei ihnen erlöscht das innere Feuer der Leidenschaft. Sie können noch so viel Nachlegen: die Flamme wärmt nicht mehr. Diese Menschen fühlen sich häufig kraft- und mutlos, sie sind deprimiert und schleppen sich durch zähe, endlose Tage. Ihre Arbeit, ja ihr ganzes Leben kommt ihnen immer sinnloser vor. Kein Wunder, müssen sie doch viel Kraft aufwenden, um gegen die innere Tristesse anzukämpfen. Irgendwann sind die Energiereserven verbraucht und der Körper zieht die Notbremse.
Dabei sind sie einst mit Elan ins Berufsleben gestartet, sie waren euphorisch, haben zugepackt. Häufig sind es leistungsbereite, pflichtbewusste Menschen, die in der Gefahr stehen, auszubrennen. Manche bekommen einen Burnout, weil sie zu wenig selbst entscheiden können. Oder weil sie zu viel Arbeit oder Anforderungen tragen müssen, sie also schlecht Nein sagen können. Vielleicht auch, weil sie in einem Job sind, an dem ihr Herz gar nicht (mehr) hängt.
Die Gründe für einen Burnout sind vielfältig und sind beileibe nicht nur bei der Arbeit zu suchen. Viele stecken auch in einem Leben fest, das ihnen nicht mehr gemäß ist – weil sie häufig Entscheidungen getroffen haben, zu denen andere ihnen geraten haben oder weil sie nach einem fremden Wertekonzept leben. Vielleicht auch, weil die Angst vor Veränderung zu groß ist. Ihnen gemein ist, dass sie keinen Alternative sehen.

Burnout in Ihrer Nähe in Darmstadt
Mein Angebot
In einem Coaching schauen wir auf Ihre individuelle Arbeits- und Lebenssituation, prüfen ihre Ziele und Visionen, wechseln Perspektiven und Haltungen und erarbeiten individuelle Ressourcen.
Wann hatten Sie das letzte Mal das Funkeln in den Augen, als Sie gearbeitet haben? Wann waren Sie das letzte Mal in Ihrem Element? Oder anders herum gefragt: Wann haben Sie es verlernt?
Anja Förster & Peter Kreuz
Es gibt Alternativen. Denn wir entscheiden immer
Dabei gibt es immer eine Alternative. An jedem Tag entscheiden wir uns aktiv: Für Veränderung oder für Verharren. An jedem Tag entscheiden wir uns, in einem ungeliebten Job oder bei einem ungeliebten Partner zu bleiben. An jedem Tag hätten wir auch die Möglichkeit, zu gehen. Gewiss, der Schritt zu gehen kostet: Mut, Kraft, Ausdauer, Geld. Doch auch die Entscheidung zu bleiben kostet: Lebenszeit, Lebensfreude, Gesundheit. Beides – zu gehen oder zu bleiben – ist an sich weder gut noch schlecht. Wichtig ist nur, um diese Entscheidung – und damit um die Wahlfreiheit – zu wissen.
Mit diesem Wissen kommen wir aus der Ecke des „Erleidens“ raus und nehmen unser Leben wieder in die eigene Hand. Wir werden wieder zu Gestaltern unseres Lebens. Achtsamkeit mit sich und seiner Situation hilft dabei: Woran leide ich wirklich? Was will ich im tiefsten Herzen? Wann werde ich hart zu mir und sage: „Hab dich nicht so, das muss doch gehen…“? Mit meiner Unterstützung erleben Sie wirklich, in welch scheinbar auswegloser Situation Sie stecken – und welche Auswege es tatsächlich gibt. Gemeinsam finden wir Möglichkeiten, Ihr inneres Feuer wieder zum Lodern zu bringen. Zu erkennen, für was Sie brennen.
Was auch helfen kann, ist der Blick an den Anfang: Was hat mich früher, als Kind begeistert? Wie sahen meine Träume aus? Wie habe ich mir das Leben vorgestellt? Weshalb habe ich genau diesen oder jenen Beruf ergriffen? Was hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin? Ein solcher Rückblick kann Klärung bringen darüber, wo ich eigentlich hingehöre. Welche Herzenswünsche ich einstmals hatte und wie weit entfernt ich heute davon bin.
Was macht Sinn?
Burnout entsteht nicht durch zu viel Arbeit, sondern durch eine Sinnentleerung der Arbeit. Diese These jedenfalls stellte Wilhelm Schmid bei den Lindauer Psychotherapietagen auf. Wilhelm Schmid ist einer meiner liebsten Philosophen, der sehr viel über die Lebenskunst und die Liebe arbeitet.
Er verweist dabei auf andere Länder, beispielsweise Georgien, in denen viele Menschen an sieben Tagen in der Woche für ein minimales Gehalt arbeiten, und dennoch nicht von Burnout bedroht sind. Weil sie in ihrer Arbeit einen Sinn sehen. Weil sie jeden Tag spüren, das ihre Arbeit wichtig für andere Menschen ist, dass sie die positiven Auswirkungen ihrer Arbeit erleben. Dass sie eben nicht nur einen Job machen, sondern einen Beruf haben und damit einer Berufung folgen.
Tun sie das, bekommt ihre Arbeit Sinn. Denn Sinn ist immer dort vorhanden, wo es Zusammenhänge gibt, wo Einzelnes in einem größeren Ganzen eingebettet ist. Ist etwas zusammenhanglos, sagen wir schnell: „Es ist sinnlos.“ So gesehen sollten wir uns Fragen stellen wie: Was hat die Arbeit mit meinem Leben zu tun? Welchen Zusammenhang sehe ich zwischen meiner Arbeit und meinem Leben? Und welchen Sinn hat mein Leben; in welchen größeren Zusammenhang möchte ich es stellen?
Man muss dieser These nicht unbedingt folgen, als Idee jedoch und Ausgangspunkt für weitere Überlegungen erscheint sie mir hilfreich. Eines wird dabei klar: Bloßes Geldverdienen ergibt auf Dauer wenig Sinn.
Die Crux mit der Work-life-Balance
Häufig wird auch eine unausgewogene Work-life-Balance als Grund für einen Burnout angeführt. Zu viel Arbeit, zu wenig Privatleben. Dem müsste ja mit Methoden des Zeitmanagements gut zu begegnen sein. Die Antwort lautet: Das allein reicht nicht aus. Als Trainer für Zeitmanagement und Produktives Arbeiten machte ich häufig die Erfahrung, dass solche Methoden allein zwar hilfreich und als Handwerkszeug nötig sind, sie aber lange nicht ausreichen, um ein zufriedeneres Leben zu führen; vielen stehen alte Glaubenssätze und Einschärfungen im Weg, die erst im explorativen therapeutischen Gespräch erkennbar werden.
Und treten wir noch einen Schritt weiter zurück und fragen uns: Was bedeutet Work-life-Balance eigentlich genau? Dabei wird schon vom Wort her eine Trennung zwischen Arbeit und Leben gezogen: Als ob die Arbeit nicht zum Leben dazu gehört? Und selbst die Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit ist eine künstliche, die kaum älter als 200 Jahre ist. Vor der Industrialisierung gab es diese Trennung nicht, da war die Arbeit, der Beruf, ganz selbstverständlich ins gesamte Leben eingebettet. Erst die Aufspaltung zwischen Arbeit und dem Rest sorgt für einen Spalt in unserem Selbst, in dem sich, siehe weiter oben, Sinnlosigkeit einbetten kann.
Die Medizinische Diagnose
Burnout gilt nicht als Krankheit im Sinne des ICD-10. Grund dafür ist die unklare Umschreibung der Symptome. Häufig wird Burnout auch als Erschöpfungsdepression (F 48.0) klassifiziert. In medizinischen Lexika wird Burnout als emotionale Erschöpfung mit dem Gefühl von Überforderung und reduzierter Leistungszufriedenheit beschrieben – Folge einer Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität, zwischen idealistischer Begeisterung und Desillusionierung. Lesen Sie mehr zur medizinischen Diagnose.

Burnout in Ihrer Nähe in Darmstadt
Mein Angebot
In einem Coaching schauen wir auf Ihre individuelle Arbeits- und Lebenssituation, prüfen ihre Ziele und Visionen, wechseln Perspektiven und Haltungen und erarbeiten individuelle Ressourcen.
Der Weg in meine Praxis: Zentral in Darmstadt in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main
In meiner Praxis im Herzen von Darmstadt begleite ich Menschen, die wieder in Kontakt mit sich selbst und ihren Beziehungen kommen möchten. Hier findest du einen geschützten Raum, um innezuhalten, wahrzunehmen und neue Wege zu entdecken. Durch die zentrale Lage in der Osannstraße 37 ist die Praxis gut erreichbar – aus Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, dem Odenwald und der gesamten Rhein-Main-Region.
So findest du zu mir:
Mit dem Auto:
Du erreichst mich bequem über die A5 und A67. Von Frankfurt aus bist du in etwa 30 Minuten in Darmstadt. Die Praxis liegt gut erreichbar in der Nähe vom Fußballstadion „Bölle“ im nördlichen Teil des Stadtviertels Bessungen. In den umliegenden Straßen findest du kostenlose Parkmöglichkeiten.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
- Hervorragende Anbindung an den ÖPNV im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV)
- Straßenbahnhaltestelle Schloss (Linie 2, 5 und 9) bis zur Haltestelle Hochschulstadion/ Jahnstraße, dann noch 5 Minuten Fußweg
- von Stadtmitte/Schloss noch 25 Gehminuten zur Praxis
Erfahrungen meiner Klient:innen
Echte Geschichten von Menschen, die ich begleiten durfte.
Heilpraktiker für Psychotherapie in Ihrer Nähe in Darmstadt
Der Weg zu Beziehungen, die tragen, statt zu belasten

Unverbindliches Erstgespräch
Du lernst mich, meine Praxisräume und meine Arbeitsweise kennen. Wir prüfen gemeinsam, ob und wie eine Zusammenarbeit für dich sinnvoll ist.

Individuellen Weg entwickeln
Im ersten Termin nehme ich mir Zeit für dich. Wir schauen gemeinsam, was dich belastet und welche Unterstützung sinnvoll ist.

Veränderung erleben
Wenn du dich für die Zusammenarbeit entscheidest, empfehle ich dir mindestens fünf Sitzungen. So haben wir die Möglichkeit, eine tragfähige Beziehung aufzubauen.
Du möchtest dir vorab einen ersten Eindruck verschaffen? Gerne biete ich dir ein kurzes, kostenloses Informationsgespräch am Telefon (ca. 15–20 Minuten) an.

Du hast Fragen?
Hier gebe ich Antworten
Viele Menschen haben vor dem ersten Termin noch Unsicherheiten – das ist ganz normal. Hier beantworte ich einige der häufigsten Fragen, damit du mit einem guten Gefühl entscheiden kannst, ob meine Praxis der richtige Ort für dich ist. Und wenn du noch etwas wissen möchtest: Ruf einfach an oder schreibe eine E-Mail – ich bin gern für dich da.
Brauche ich eine Diagnose, um bei dir eine Therapie zu beginnen?
Nein. Viele Klient:innen kommen einfach, weil sie in einer schwierigen Lebensphase stecken. Es braucht keine Diagnose – wichtig ist nur dein Wunsch nach Unterstützung. Hier erkläre ich meinen therapeutischen Ansatz, die Gestalttherapie genauer.
Bietest du ein kostenloses Erstgespräch an?
Nein – das erste volle Gespräch in meiner Praxis ist eine reguläre Sitzung. Wenn du dir vorab einen Eindruck verschaffen möchtest, biete ich ein unverbindliches telefonisches Informationsgespräch (ca. 15–20 Minuten) kostenlos an.
Was passiert im Erstgespräch?
Du lernst mich, meine Praxisräume und meine Arbeitsweise kennen. Wir klären dein Anliegen und schauen gemeinsam, ob eine Zusammenarbeit für dich sinnvoll ist.
Muss ich mich sofort festlegen?
Nein. Es gibt keine vertragliche Bindung. Erfahrungsgemäß sind mindestens fünf Sitzungen sinnvoll, damit du die Wirkung der Gestalttherapie erleben kannst – aber du entscheidest jederzeit selbst.
Sind unsere Gespräche vertraulich?
Ja. Alles, was wir besprechen, bleibt zwischen uns. Als Heilpraktiker für Psychotherapie unterliege ich der Schweigepflicht.
Was kostet eine Sitzung?
Die Kosten sind transparent und gelten ab dem Erstgespräch. Genauere Informationen findest du hier.
Themen in meiner Praxis
Klient:innen kommen mit sehr individuellen Fragen & Situationen zu mir
Manchmal ist es nicht „die Beziehung an sich“, sondern ein ganz konkretes Thema, das schwer wiegt.
Ralf Grabowski
Paartherapeut, Gestalttherapeut & Heilpraktiker für Psychotherapie
Von Belastung zu Lebendigkeit
Beziehungen können uns tragen – oder uns erschöpfen. Wenn Konflikte, Distanz oder alte Verletzungen überhandnehmen, fühlt sich das Leben schwer an. Doch Veränderung ist möglich:
- mehr Klarheit über dich und deine Muster
- mehr Nähe und Vertrauen in Beziehungen
- mehr Freude und Leichtigkeit im Alltag
In meiner Praxis in Darmstadt findest du einen sicheren Raum, in dem du diese Schritte gehen kannst – achtsam, individuell und ohne vorschnelle Ratschläge.




Als Paarberater, Gestalttherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie in Darmstadt unterstütze ich Menschen dabei, belastende Beziehungsmuster zu verstehen und neue Formen des Miteinanders zu entwickeln.
Wichtige Seiten:
Gedanken & Impulse aus meiner Praxis
In regelmäßigen Abständen teile ich Gedanken, kleine Übungen und Impulse aus meiner Praxis.




