„Veränderung geschieht,
wenn jemand wird,
was er ist.“

Arnold Beisser

«Was ist, darf sein. Was sein darf, verändert sich.»
Dieser Satz meines Ausbilders Werner Bock hat auch für mich und meine Arbeit große Bedeutung. Sagt er doch, dass uns alles Festhalten an überkommenen Mustern und Verhaltensregeln starr und unflexibel macht. Erst wenn intensive Gefühle gelebt werden dürfen, verlieren sie ihre Macht und räumen den Platz für Neues.

Was in einer Psychotherapie möglich ist

Eine Psychotherapie bietet den Raum, sich und sein Leben auf neue Art zu sehen. Welche Erlebnisse und Begegnungen, welche Entscheidungen und Handlungen haben den Menschen geformt, der Sie jetzt gerade sind? Und wer sind Sie jetzt überhaupt?

Gestalttherapie geschieht im Kontakt; in der Begegnung zwischen Ihnen und mir. Dieser wohlwollende Kontakt spannt für Sie den Rahmen auf für einen liebevollen Blick auf sich selbst. Und dieser Rahmen bietet Platz für alle Probleme und alle Sorgen, für Ihre Not und für lange nicht mehr gelebte Gefühle wie etwa Trauer, Wut und Zorn.

Psychotherapeutische Arbeit hat deshalb viel mit Entdeckungsfreude zu tun: Welche Sorgen und Ängste, welche Wünsche und Bedürfnisse zeigen sich im Hier und Jetzt? Welche Muster und Glaubenssätze plagen Sie seit vielen Jahren? Wie schaffen Sie es, genau das nicht zu bekommen, was Sie eigentlich möchten? Und was sind das eigentlich für bisher ungelebte Anteile, die nach vorn drängen?

Manchmal zeigen sich diese Anteile nicht sofort, manchmal tarnen sie sich auch. Deshalb ist Achtsamkeit so wichtig. Die Bewusstheit, was hier und jetzt gerade vor sich geht – in Ihnen, in mir und zwischen Ihnen und mir – ist unsere sichere Bank, von der aus wir gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen können. Deshalb braucht Therapie Ruhe und Zeit – zum Durchatmen und Luft holen, zum Nachspüren, Schauen und Ausprobieren.

So gesehen ist eine Psychotherapie auch nicht immer die letzte Rettung aus großer Not, sondern der Beginn neuer Lebendigkeit. Wachstum, auch persönliches Wachstum, beginnt immer aus der Not heraus. Ohne Krise, kein Wachstum! Damit wird auch klar, dass nicht einfach nur irgendein Symptom wegtherapiert wird, sondern Sie einen ganzheitlichen Veränderungsprozess durchleben werden. Denn Wachstum betrifft alle Lebensbereiche.

 

Themen einer Psychotherapie

Klienten kommen mit ganz unterschiedlichen Anliegen in meine Praxis. Das reicht von allgemeiner Unzufriedenheit und reicht über die Begleitung bei aktuellen schwierigen Lebenssituationen bis hin zur Bewältigung schwerer Schicksalsschläge. Hilfreich kann eine Psychotherapie sein bei:

  • Trauer und Tod Nahestehender
  • Beziehungsproblemen und Trennung, aber auch Einsamkeit und Partnersuche
  • Unklarheit bei Nähe, Grenzen und Nein sagen
  • Psychosomatischen Beschwerden und körperlichen Krankheiten
  • Depression, Stress und Burnout (Sind sie Burnout-gefährdet? Machen Sie den Selbsttest)
  • traumatischen Erlebnissen, Krisen oder Anpassungsstörungen
  • bei Sinnkrisen und Bewältigung von Übergängen im Leben
  • beim Wunsch nach Persönlichkeitsentwicklung und Lebensfreude

Wie verläuft eine Therapie?

Zunächst vereinbaren wir ein „Vorgespräch“: Ich lerne Sie kennen mit Ihrem Thema, Ihrem Problem und Ihrem Leben. Und Sie lernen mich kennen: meine Arbeitsweise, meine Art, in Kontakt mit Ihnen zu gehen. Am Ende der Stunde überlegen wir, ob wir zusammen arbeiten wollen oder lieber nicht. Oder ob wir noch weitere Stunden vereinbaren möchten, um uns besser kennenzulernen. Entsprechen vereinbaren wir den Termin für die nächste Sitzung.
Lesen Sie mehr bei den Fragen & Antworten.