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Neben dem Informationsaustausch wird durch Organisation und gruppendynamische Prozesse (wie einheitliche Kleidung) ein bestimmtes heimeliges Gruppengefühl erzeugt. Fanclubs ganz allgemein festigen einerseits das Image des Stars, indem sich die Käuferschichten gegenseitig binden; andererseits auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Fans. Die Gruppenbildung, die Entwicklung einer Identität, geschieht über das fandom. So antwortet ein Gesprächspartner auf die Frage, ob er allein zu Konzerten gehen würde:
Die interessanten Aspekte der Fanclubmitgliedschaft liegen in der Eingebundenheit in Clubaktivitäten: Man lernt neue Leute kennen, knüpft Kontakte und ist eingebunden in eine Sozialwelt, kennt andere Fans auch aus geographisch entfernt liegenden Orten. Hinzu kommt die regionale Struktur der Clubs. Die Fans wissen sich in einer kleinen, überschaubaren Welt aufgenommen, die ihnen eine relativ große Nähe zu den Stars garantiert. Fanclubs des volkstümlichen Schlagers sind keine von außen gesteuerten Massenvereine, wie sie aus der Pop- oder Schlagerbranche bekannt sind.
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| © Ralf Grabowski |