Montag, 06. Februar 2012

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7. 11. 09

Was tun, wenn die Nase läuft?

Unaufhörlich werden uns Journalisten Statistiken mit Ergebnissen bis auf den hundertsten Bruchteil eines Prozents unter die Nase gerieben. Bei folgender Umfrage sogar fast im wörtlichen Sinn: Seit 80 Jahren nämlich ist in Deutschland ein Papiertaschentuch auf dem Markt. Sie wissen schon: das mit diesem schnellen Namen.

Und anlässlich dieses Geburtstags wurden tausend Bundesbürger nach ihrem »Schnäuzverhalten« befragt. Das Ergebnis dieser »Schnäuztypologie« ist nicht verwunderlich: Viel mehr Männer als Frauen spielen beim Naseputzen den »lauten Trompeter«, während die meisten Frauen das »leise Ausschnauben« bevorzugen. Die Ossis sind die Leiseren, die Wessis aber zeigen mit Fanfarenstoß-ähnlichem Schnauben der ganzen Welt, dass sie die Nase voll haben. Und noch ein Ergebnis: Die Hälfte der Befragten schnäuzt sich beidhändig, was vor allem beim Autofahren so richtig gut kommt.

Wer nicht befragt wurde, sind Kinder. Ist aber auch klar. Meine nicht ganz repräsentative Beobachtung beim letzten Kindergeburtstag zeigt folgendes Ergebnis: Rund ein Drittel aller Kleinen reibt sich die Nase am rechten Pulli-Ärmel ab, ein Sechstel am linken. Und der Rest: macht gar nichts.

Eine Laesterei